Gesund auf Reisen

Reiseapotheke: Auswahl Anker Apotheke Köln

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Foto: Fotofire/Newspress.de

newspress – 20. April 2012. Auch wenn es im Urlaub um Erholung gehen sollte – für den Körper bedeutet eine Reise zunächst vor allem Stress. Klimawechsel, ungewohntes Essen und fremde Keime stellen die Abwehrkräfte auf die Probe.
Um sich angemessen wappnen zu können ist es wichtig, sich früh über die Gesundheitsrisiken zu informieren, betonen die Experten der ERV (Europäische Reiseversicherung).

Welche Prophylaxe erforderlich ist, hängt ganz davon ab, welche Krankheiten und Hygienestandards zu erwarten sind. Ansprechpartner für diese Fragen können auf Reisemedizin spezialisierte Ärzte oder Apotheken sowie Tropeninstitute wie das Centrum für Reisemedizin und Gesundheitsämter sein. Es empfiehlt sich zudem, die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes genau zu lesen.

Der richtige Impfschutz ist bei jeder Auslandsreise ein absolutes Muss. Urlauber sollten sich bereits zwei bis drei Monate vor der Abreise um die nötige Immunisierung kümmern, raten die Experten. „Eine geplante Auslandsreise ist ein guter Anlass, um den Standardimpfschutz zu prüfen. Womöglich müssen die Impfungen gegen Polio, Tetanus und Diphtherie aufgefrischt werden“. „Denn in vielen Ländern der Welt ist das Risiko, sich mit diesen Krankheiten zu infizieren, deutlich höher als zuhause.“ Wenn das Urlaubsziel in einem Malaria- oder Gelbfieber-Gebiet liegt, ist zudem eine zusätzliche Prophylaxe oder Impfung angeraten – und nicht selten sogar unbedingt notwendig: In einigen Ländern Afrikas und Südamerikas ist eine entsprechende Vorsorge sogar Pflicht. „Auch, wenn in der Reisebroschüre steht, dass Impfungen nicht unbedingt erforderlich sind, kann eine Immunisierung sinnvoll sein“, sagen die ERV Experten. „Denn dieser Hinweis bedeutet in der Regel tatsächlich nur, dass das Reiseland die Impfungen nicht explizit vorschreibt.“ Wegen ihrer weiten Verbreitung wird ein Schutz vor Hepatitis A und B nahezu immer empfohlen – selbst für Urlaube in Nordeuropa. Wenn es nach Südamerika und Asien geht, kann zusätzlich eine Tollwut-Impfung ratsam sein.

Um auf kleinere Notfälle unter Palmen vorbereitet zu sein, gehört eine gut sortierte Reiseapotheke mit ins Gepäck. Denn möglicherweise sind die erforderlichen Medikamente im Ernstfall vor Ort nicht so leicht erhältlich. „Verbandsmull, Pflaster, Desinfektionsmittel, ein Fieberthermometer, Schere, Pinzette und Einmalhandschuhe sollten bei keiner Reise fehlen“. Auch Sonnenschutz, Schmerztabletten, sowie fiebersenkende Mittel gehören zur Grundausstattung und sollten eingesteckt werden. Da viele Reisende in fremden Ländern zumindest zu Beginn ihres Urlaubs mit Durchfall zu kämpfen haben, sind Kohletabletten und Elektrolytpulver ebenfalls unverzichtbar. „Trotz Prophylaxe sind in Malaria-Risikogebieten zusätzlich weitere Vorsichtsmaßnahmen nötig – zum Beispiel muss man sich unbedingt die Mücken vom Leib halten, weil sie die Krankheit übertragen“, erklären die ERV Experten. „Deswegen sollten Urlauber in den entsprechenden Ländern unbedingt an eine Salbe oder ein Gel zur Insektenabwehr denken.“ Als besonders wirksam gelten Präparate, die DEET enthalten. Wer regelmäßig bestimmte Arzneien einnehmen muss, darf diese natürlich nicht vergessen. Eventuell empfiehlt es sich, eine entsprechende Bescheinigung vom Arzt mitzuführen. Mehr dazu: www.ergo.com (Newspress.de/HS)

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