Unfallgefahr bei Auslandsfahrten

Unfall im Ausland

Unfall im Ausland

Foto: Auto-Medienportal.Net/GDV

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newspress – 16. Juni 2017. Die Zahl der aus dem Ausland gemeldeten Unfälle beim Zentralruf der Autoversicherer ist im dritten Jahr in Folge 2016 gestiegen.

„Der Anstieg war mit 9,1 Prozent sogar deutlich höher als in den Vorjahren“, erklärte Dr. Jens Bartenwerfer, Geschäftsführer der GDV Dienstleistungs-GmbH (GDV DL), die in Hamburg den Zentralruf der Autoversicherer betreut, bei der heutigen Vorstellung der Zahlen.

Insgesamt gingen im letzten Jahr in Hamburg 32 384 Meldungen zu Auslands-Unfällen in Deutschland zugelassener Autos mit Fahrzeugen mit ausländischen Kennzeichen ein. Auch 2016 führt Italien, wie bereits seit 2014, diese Statistik an: mehr als jeder sechste Unfall – insgesamt 5519 Unfälle – wurde von dort gemeldet; das entspricht einer Zunahme von zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr. Frankreich, lange Zeit selbst an der Spitze, folgt mit 5050 Unfallmeldungen in etwa auf dem Vorjahresniveau.

Auf Platz drei folgen die Niederlande mit 4184 Unfällen (plus 6,4 Prozent). Österreich muss mit 3534 Unfällen einen Anstieg um 15,9 Prozent verbuchen. Mit deutlichem Abstand folgt Polen, wo die Unfallmeldungen auf 2576 (plus 14,9 Prozent) stiegen. An sechster Position der Statistik folgt Belgien relativ stabil mit 1528 Unfällen (minus 0,7 Prozent). Auf diese sechs Länder entfallen somit mehr als zwei Drittel (69,1 Prozent) aller gemeldeten Auslandsunfälle.

Neben Belgien gab es in der Spitzengruppe lediglich noch in Großbritannien einen Rückgang der Meldungen um 1,4 Prozent (923 Unfälle). Bei den Zuwächsen ragen noch Spanien mit einem Plus von 23,9 Prozent (1398 Unfälle) sowie die Schweiz mit 1121 Unfallmeldungen (plus 21,2 Prozent) heraus. (Newspress.de/nic)

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