Evolutionssprung in der Wärmedämmung

Isokorb XT-Combar von Schöck, Korb einsetzen

Isokorb XT-Combar von Schöck, Korb einsetzen

Foto: Schöck

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  • Isokorb XT-Combar, Stäbe
  • Isokorb XT-Combar von Schöck

newspress – 9. November 2017. Der neuentwickelte Isokorb XT-Combar für frei auskragende Bauteile war Anfang 2017 ein Messenovum für die Baubranche. Durch intensive Entwicklungsarbeit war es gelungen, den Glasfaserverbundwerkstoff Combar als Material für die Zugstäbe in den Isokorb XT einzubinden. Das Verfahren bietet einen bisher nicht erreichten Wärmedämmwert und reduziert Wärmebrücken auf ein Minimum.

Die verbesserte Wärmedämmung, nach Hersteller Schöck Bauteile je nach Tragstufe um bis zu 30 Prozent, erlaubt bei Passiv- und Niedrigstenergiehäusern wesentlich weitere Auskragungen bei Balkonen bei gleichem Wärmeabfluss. Das bedeutet: mehr architektonischer Gestaltungsfreiraum und weniger Dämmmaßnahmen. Der neueste Isokorb Typ erreicht die besten Wärmedämmwerte auf dem Markt. Balkone sind somit nicht länger Wärmebrückenfallen bei Passiv- und Niedrigstenergiehäusern. Bei Isokorb XT-Combar von Schöck treffen zwei Produktwelten aufeinander – der Isokorb XT und der Glasfaserverbundwerkstoff Combar. Im Bereich Bewehrungstechnologie, sowie bei Sandwich- und Elementwänden ist Combar als Werkstoff seit vielen Jahren am Bau etabliert. In aufwendigen Entwicklungsreihen wurde das hochwertige Glasfasermaterial in den Isokorb XT-Combar integriert. Die bewährte Isokorb Technologie mit allen ihren Eigenschaften, auch in Bezug auf Gebrauchstauglichkeit bzgl. Verformungen und Schwingungsverhalten, bleibt erhalten.

Zusätzlich zu der Energieeinsparung durch die verbesserte Wärmedämmung leistet die Schöck-Technologie einen ganzheitlichen Beitrag hinsichtlich nachhaltigem Bauen. Denn durch den Austausch von Edelstahl durch Combar kommt es bereits bei der Herstellung des Produkts zu geringerem CO₂-Ausstoß, was zu einer 27 Prozent verbesserten Ökobilanz führt. Der neue Isokorb ist vom Passivhaus Institut in Darmstadt als zertifizierte Passivhaus-Komponente ausgezeichnet und liefert mit der EPD (Umweltproduktdeklaration) die Informationen für die Beurteilung der ökologischen Gebäudequalität.

Eine Reduzierung des Gewichts um bis zu 30 Prozent konnte durch den Einsatz von glasfaserverstärktem Kunststoff erreicht werden. Selbst bei größeren Tragstufen ist die Ein-Mann-Montage problemlos durchzuführen und macht den Einbau im Fertigteilwerk und auf der Baustelle noch einfacher. Das geringere Gewicht sowie die kompaktere Form kommt zudem durch die deutlich kürzeren Stäbe zustande. Aufwändige und kostenintensive Sondertransporte können somit vermieden werden. Ein weiterer Vorteil von Combar ist dessen Korrosionsbeständigkeit. Dadurch ist eine geringere Betondeckung als bisher notwendig. Auf diese Weise kann die Bewehrung zuerst fertiggestellt und anschließend der Isokorb eingesetzt werden. Ein effektiverer Bauablauf ist somit garantiert. (Newspress.de/HS)

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Isokorb XT-Combar von Schöck, Korb einsetzen

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Isokorb XT-Combar, Stäbe

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Isokorb XT-Combar von Schöck

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